es gibt auch Gegenbeispiele

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erstellt von Arne am 9. September 2004 um 21:46:03 Uhr



Antwort auf: Umweltbewusstsein (von Matthias1 am 9. September 2004 um 0:09:46 Uhr)
Moin Matthias,

was soll an leeren (!) Ölfässern schlimm sein, wenn sie vor sich hinrosten? Die Leute wären zumindest ziemlich dumm, sie nicht wirklich zu entleeren, bevor sie die dem Meer übergeben.

Ein interessantes Detail aus der färöischen Geschichte:

In den 1960ern kam ein deutsches Schiff in färöische Gewässer, um dort Giftfässer zu entsorgen (und zwar mit Inhalt). Die Färinger verhinderten das couragiert mit einer Blockade aus ihren kleinen Booten vor Tórshavn und zwangen so den Skipper zur Rückkehr.

Ich denke schon, dass sich die Leute relativ bewusst sind, was die Meeresverschmutzung an ihren ureigensten natürlichen Ressourcen ausrichtet. Die ungeklärte Einleitung von "normalen" Abwässern in den Atlantik halte ich da nicht für dermaßen problematisch.

Mit den Autos hast du aber generell recht, nur wie klingt das aus dem Munde eines Deutschen? Ich wohne an einer vierspurigen Straße mit einer aktuellen Baustelle und einer völlig kranken Ampelschaltung, die jeden vernünftigen Verkehrsfluss (auch ohne Baustelle - die aber aufgrund von kranken Auftragsvergaben seitens der Stadt "jedes Jahr" neu entsteht - erst die Telekom, dann die E-Werke, dann die W-Werke, etc.) BEWUSST verhindert.

Und: Bei uns sitzen die Grünen nicht nur im Stadtrat sondern regieren munter mit.

Wilde Müllkippen auf den Färöern habe ich übrigens auch gesehen, und das finden die Meisten, die ich darauf angesprochen habe, genauso inakzeptabel, wie jeder, der sich an der unberührten Natur erfreuen will.

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