Noch ne Kleiningkeit

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erstellt von Arne List am 23. Juli 2004 um 12:43:17 Uhr



Antwort auf: aus linguistischer Sicht... (von Arne List am 23. Juli 2004 um 12:17:10 Uhr)
...ich hab das eben vielleicht missverständlich ausgedrückt: Der Priester Teitur war nicht der Urheber, sondern der Schreiber des Kongsbók. Urheber des Seyðabræv war wohl Bischof Erlend. Teitur hat es dann als Gesetzbuch niedergeschrieben.

Nehmen wir mal wirklich an, ein lunguistischer Vergleich beider Handschriften (Kongabók von 1298, Lundarbók von 1310) würde ergeben, dass letzteres in der Tat "färöischer" ist, also wohl von einem Färinger abgeschrieben und "editiert" wurde, dann haben die Schweden den Färingern 1989 mit dem Kongabók zwar ein sehr wertvolles Geschenk gemacht (dieses Exemplar war auf den Färöern 300 Jahre im Gebrauch als Gesetzbuch und gehörte zuletzt Pætur Jákupsson, der Løgmaður von 1588 bis 1601 war, bevor es nach Schweden in die Kgl. Bibliothek wanderte), aaaber: Das "richtig färöische" Buch, das steht in Lund - und nun auch im Internet.



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